Häufig gestellte Fragen

Was gibt es im RuheForst bzgl. des Coronavirus zu beachten?

Alle Teilnehmer von Trauerfeiern sind gemäß der aktuell gültigen Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt in einer Anwesenheitsliste zu erfassen, die folgende Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Zudem gilt die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen, soweit möglich und zumutbar; dies gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern. Die Teilnahme an RuheForst-Führungen ist bis auf Weiteres nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Was ist ein RuheBiotop?

Ein RuheBiotop ist eine als Grabfläche ausgewiesene und eingemessene Fläche im RuheForst. Im Zentrum des RuheBiotops steht ein Baum. Im Abstand von gut 2 Metern um den jeweiligen Baum herum befinden sich bis zu 12 Urnen-Grabstätten.

Kann ich auch schon zu Lebzeiten ein RuheBiotop erwerben?

Ja. Viele Menschen haben den Wunsch, die Art der Beisetzung und ihre letzte Ruhestätte selbst zu bestimmen. Im RuheForst ist dies möglich: Bei einem Spaziergang durch den Harbker Wald mit seinen gut 30 verschiedenen Baumarten kann der „richtige“ Platz in aller Ruhe ausgesucht werden. Farbige Bänder an den Bäumen weisen auf noch verfügbare Grabstellen hin. Auf Wunsch ist ein RuheForst-Mitarbeiter bei der Auswahl gerne behilflich.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gemeinschafts- und einem FamilienBiotop?

An beiden Biotoptypen gibt es bis zu 12 Grabstätten. Bei einem GemeinschaftsBiotop können eine oder mehrere einzelne Grabstätten erworben werden. Bei einem FamilienBiotop erwirbt man das Nutzungsrecht für alle 12 Grabstätten zusammen und besitzt somit ein eigenes RuheBiotop, das für die Familie, aber auch für Freunde oder Nachbarn über mehrere Generationen zur Verfügung steht.

Wie kann ich mir ein RuheBiotop aussuchen?

Für eine Biotopauswahl empfehlen wir, einen Einzelführungstermin mit einem RuheForst-Mitarbeiter zu vereinbaren. Hierbei kann auf Ihre individuellen Fragen und Vorstellungen am besten eingegangen werden. Das Konzept der Waldbestattung wird anschaulich erklärt und Sie lernen den RuheForst bei einem gemeinsamen Rundgang kennen. Auch weitere Fragen zum Ablauf oder zum Thema Beisetzung können hier besprochen werden. Für Personen, denen ein Besuch nicht möglich ist, wählen wir gerne im Auftrag ein wunschgemäßes RuheBiotop aus. Das Zusenden von Exposés von verschiedenen Auswahlbiotopen kann auf Wunsch auch per Mail, Fax oder auf dem Postwege erfolgen.

Sind Erdbestattungen möglich?

Nein, im RuheForst sind nur Urnenbestattungen möglich.

Ist eine Grabpflege erforderlich?

Eine Grabpflege oder das Einbringen von Pflanzen ist im RuheForst weder nötig noch gestattet. Das natürliche Erscheinungsbild des alten Waldes soll auf diese Weise erhalten bleiben; die Grabpflege übernimmt die Natur. Verpflichtungen zur Grabgestaltung für die Angehörigen entfallen somit.

Ist Blumenschmuck im RuheForst erlaubt?

Oft bringen die Angehörigen ein Körbchen mit Blütenblättern mit. Ein letzter Blumengruß kann mit ins Grab gegeben werden, sollte sich aber auf wenige Blumen (keine Sträuße) beschränken, damit das Grab noch ordentlich verschlossen werden kann. Dekorationen an der Grabstätte oder am Baum, wie Kränze oder Blumenschalen, können zur Beisetzung mitgebracht werden, müssen aber direkt im Anschluss wieder entfernt werden. An der Beisetzungsstelle ist der Erdhügel für den symbolischen Erdwurf vorbereitet, die Grabstätte mit Naturmaterialien geschmückt.

Kann ich meinen Verstorbenen in einen RuheForst umbetten lassen?

Ja. Hierfür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zu unterscheiden ist, ob es sich bereits um eine bestattete Urne oder eine Erdbestattung handelt. Weiterhin ist wichtig, ob die gesetzliche Ruhezeit bereits abgelaufen ist oder noch nicht. Ansprechpartner ist zunächst ein Bestatter Ihrer Wahl. Dieser ist auch beim Ausfüllen der Anträge behilflich und kümmert sich um die Genehmigung einer Umbettung bei der zuständigen Friedhofsverwaltung. Den Nachweis einer neuen Grabstätte bekommen Sie vom RuheForst. Die Umbettung von Leichen und Aschen bedürfen der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung sowie der Genehmigung der örtlichen Ordnungsbehörde. Die nächsten Angehörigen müssen sich mit der Umbettung ebenfalls einverstanden erklären. Für weiterführende Informationen klicken Sie hier.

Ist eine namentliche Kennzeichnung möglich?

gedenktafelDie Anbringung von bis zu zwei Gedenktafeln pro Baum mit den Namen der Verstorbenen ist möglich und wird vielfach gewünscht. Diese bestehen aus Metall, hier stehen jeweils zwei Zeilen für Namen und Lebensdaten der verstorbenen Personen zur Verfügung, auf Wunsch kann auch ein Kreuz eingraviert werden. Die Größe und Form der Tafeln ist einheitlich dezent, siehe Beispielfoto (für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf das Bild).